Donnerstag, Dezember 11, 2008
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Mittwoch, Dezember 10, 2008
Winterlandschaft
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Winterliche Aare-Ufer-Impressionen, leider nur mit Handy ohne Blitz und da nach 17h eben qualitativ stark beeinträchtigt...
Und hier dann noch ein paar Eindrücke mit Blitz-Fotoapparat von meinem Balkon:
Und am Samschdig gang i go güezele (bärndütsch-Korrekturvorschläge werden gerne angenommen)... So liebe Dütsche, jetzt rätselt mal, was das wohl heissen mag :-)
Unterhaltsame Arbeit
Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten", die im Rahmen der Lehrpersonenausbildung in Solothurn im zweiten (von drei) Studienjahren eine allseits beliebte Pflichtveranstaltung ist (Achtung, hier war grad Ironie), hatte ich dieses Jahr das letzte Mal das Vergnügen, den Studis die hochinteressanten Inhalte nahe zu bringen.
Gemäss der Bologna-Richtlinien ernten sie für den regelmässigen Veranstaltungsbesuch und das
Da bei 55 Studierenden und einer Einführung in Form einer Vorlesung Präsentationen und Referate sehr suboptimal sind, ist der Leistungsnachweis in Form einer schriftlichen (Gruppenarbeit) zu erbringen gewesen.
Die Anforderungen und Bewertungskriterien habe ich in der ersten Veranstaltung bekannt gemacht, einen entsprechenden Zettel dazu ausgeteilt und den auch im Campus-Netz als Datei abgelegt.
Die erste Hürde, die zu meistern war: 2er-Gruppen bilden. Hat in 13 Fällen geklappt, in 10 nicht (8 Dreiergruppen, 2 Einzelpersonen). OK, etwas weniger Korrekturarbeit für mich, also habe ich da mal nicht drauf bestanden. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass eine Arbeit durch mehr Personen nicht zwingend besser wird.
Eine weitere Hürde für die angehenden Primarlehrpersonen stellt immer wieder das Thema deutsche Sprache=schwere Sprache dar. Rechtschreibung ist stellenweise nicht wirklich Allgemeingut, wobei ich in den letzten Jahren wesentlich schlimmere Dinge zu lesen bekam, dieses Mal hat sich schon ein gewisser Lernerfolg der Deutschmodule gezeigt... (Trotzdem, ist es wirklich so schwer, dass "da fiel mir ein", resp. eine ähnliche Wendung, vom Verb "einfallen" stammt und daher nicht "da viel mir ein" geschrieben wird??? Kam 2x vor...).
Als diesjährige (und damit leider auch vorerst letztmalige) Highlights der Studi-Arbeiten erlaube ich mir diese Zusammenstellung aus 5 verschiedenen Arbeiten (allfällige Fehler sind vom Original übernommen):
Kinder spielen im Leben einer Lehrperson, das heisst auch für uns, eine zentrale Rolle. Darum war es für uns schnell klar, dass sich unsere Arbeit auch um dieses Thema drehen soll.
(Satz 1+2 der Einleitung, Thema: Muslimische Kinder an einer Primarschule).
Wir haben uns deshalb sofort entschieden, uns mit diesem aktuellen Thema auseinanderzusetzen und uns dieser Problematik anzuvertrauen.
(Thema: PC-Nutzung bei 4-8Jährigen)
Die Hochbegabung äussert sich beim weiblichen Geschlecht meistens mit Fleiss und bei den Knaben mit Rebellerei.
(Jetzt weiss ich endlich, was Olegs Problem ist: Er ist hochbegabt und deswegen immer diese Rebellerei ;-)
Diskriminierung läuft oft im Verdeckten und Verborgenen fast immer ohne Zeugen ab und ist daher von den Betroffenen schwer zu beweisen. Umso öfter liest man dafür von Erfahrungen von Betroffenen in Zeitschriften oder in Schicksalsromanen.
(Darstellung der Recherche beim Thema Integration von Migrationskindern zur Diskriminierungsprävention. Schicksalsromane zählen leider nicht wirklich zur Gattung der wissenschaftlichen Literatur)
Diese Arbeit zu schreiben hat uns Spass gemacht und wir sind froh darüber, diese Chance erhalten zu haben uns damit auseinander zu setzen. Es hat uns in jeder Hinsicht einen Schritt weitergebracht und unser Wissen zum Thema Bildung extrem erweitert.
(aus dem Fazit einer Arbeit zum Thema "Was ist Bildung". Da bin ich doch froh, war der ganze Aufwand mit dem Leistungsnachweis nicht umsonst. Ein ähnliches Fazit habe ich in anderen Arbeiten noch ein paar Mal gelesen :-)
Alles in allem bleibt mir als persönliches Fazit festzuhalten, dass ich nicht unglücklich bin, dass ich das Modul nicht mehr durchführen muss. Lehre an sich würde ja schon Spass machen, aber eine (unbeliebte) Pflichtvorlesung vor 55-110 Studis zu einem mehr oder weniger sehr unpassenden Zeitpunkt im Studium ist nicht so erbaulich. Soll sich jemand anderes demnächst damit vergnügen. Viel Spass! :-)
Sonntag, Dezember 07, 2008
Sonntag, November 30, 2008
Abstimmung
Montag, November 24, 2008
Juchhe, schon wieder Schnee...
Tja, jedenfalls: Die Spikes kamen zum Einsatz, da hab ich doch tatsächlich mal gut voraus geplant und umgesetzt :-). Jetzt ist für mich bloss noch die Frage, wie ich morgen zur Arbeit kommen soll, ich wohne ja auf nem Berg (ok, für die Einheimischen übertreibe ich masslos, aber immerhin standen hier vorhin gleich 2 Busse still, weil sie den Hang nicht mehr hoch kamen...) und die Arbeit ist unten im Loch...umständlich mit ÖV und zu allem Überfluss ist auch noch Ziebelemärit :-S. Das gibt ne schöne Sauerei mit dem Konfetti im Schnee. Erinnert an Fasnacht vor 2 (fast 3) Jahren...
Nachtrag: Mal schauen, ob Oleg heute Nacht mich noch mit Durchfall erfreut, er hat doch relativ viel Schnee in die Schnauze bekommen....
Sonntag, November 16, 2008
Nachtrag zum Alien-TV
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,590702,00.html
Übrigens hab ich die Sendung ursprünglich auch aufgrund des Spiegel-Online-Hinweises eingeschaltet, da stand nämlich drin, dass das Warten auf Antwort aus dem Weltall lang werden könne, der nächste Stern sei 4 Jahre entfernt (also Reisedauer der Message) und die Antwort würde entsprechend ebenso lang dauern...freuen wir uns aufs Jahr 2016 :-)
und @obaelix: wenn ich ausgeschaltet hätte, hätt ich ja nix mehr zum drüber schreiben und aufregen gehabt :-)) Gute Reise und fröhliches Kesen Dir!
Samstag, November 15, 2008
Gequirlte Gehirnsch..e!
Worum geht's? Nun, gerade eben, Samstagabend, seit 20.15h läuft auf Pro7 die Sendung "Uri Geller live - Ufos & Aliens: Das unglaubliche TV-Experiment". Unglaublich ist es in der Tat, nämlich eben, wie systematisch da allgemeine Volksverdummung betrieben wird. Ich schaue ja seit rund 3Jahren eher selten TV, weil ich das Gerät abgeschafft habe + am PC nutze ich zattoo in der Regel nur fürs Anschauen von Fussballspielen (irgendein Laster braucht der Mensch ;-) oder mal nen Spielfilm alle 2Monate oder so. Heute Abend wäre so "alle 2Monate-Abend", aber da kein Fussball läuft, brauchte es ne Alternative. Bin ich halt bei Pro7 hängen geblieben, der Titel wollte überprüft werden. Und jetzt schieb ich hier echt die Krise, dabei schau ich noch nicht mal hin (sondern habs nur im Hintergrund laufen, aber der Ton und alle paar Minuten kurz ein Bild reichen vollkommen).
Es geht in der Sendung um Ufos & Aliens (die Cleveren haben das schon vom Titel her ahnen können ;-), zum Einen durften die TV-Zuschauer via Pro7-Website offenbar eine Message ins All schicken. Wurde von einem Militärstützpunkt in der Ukraine per Radiowellen gesendet. Alle paar Minuten wird gezeigt, "wie weit" die Message nun schon ist ("zu Ihrer Linken flog gerade der Planet Jupiter vorbei - huch, zu spät..."). Ebenso ab und zu wird live in die Ukraine geschaltet, zu einem Reporter, der selber kein Wort russisch spricht (doch, "ßpaßíba"), dafür aber eine modellhafte Dolmetscherin zur Seite hat. Die Verbindungsqualität ist bei JEDER Schalte denkbar schlecht (Rauschen, Störbilder, etc.), es wird buchstäblich mit dem Knopf im Ohr kommuniziert, im Zeitalter von Skype und Co einfach lächerlich. Besonders natürlich, weil jetzt ja alle drauf warten, dass mal geantwortet wird - und siehe da, es kommt mitten in der Sendung als superwichtigmegadringendsofortreagierenjetztundzwarschnell-Nachricht, dass etwas passiert sei. Schalte in die Ukraine "knarz, krächz, stör....ja, hier laufen alle ganz aufgeregt rum und starren auf ihre Bildschirme...stör, rausch,...ich weiss auch noch nicht, worum es geht..." (blabla).
Der langen Rede kurzer Sinn: Man weiss es nicht. Zahlreicher gestörter Schalten zum Trotz.
Ein anderes Element sind Zuschauer-Anrufe und Einsendungen via Mail. Wie zum Beispiel Videoaufnahmen, auf denen man ungefähr soviel erkennen kann:
Genau. Nichts. :-). Dazu dann ein hilfreicher Frauenkommentar, der erklärt, was zu sehen ist. "Da im Hintergrund, da ist ein Wesen (ich frag mich: Bin ich als einzige blind?). Da, und jetzt springt es! Die Frage ist, was ist das? (ein genmanipulierter Floh vielleicht? Das Kind, was von der Wippe fällt? Ist doch schiesseglich, wie man auf berndeutsch sagt)".
Ab und zu dürfen ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wichtige Anrufer auch live im Studio (und damit im Fernsehen "hallo Omma, kommich gezz im Fernseh?!" erzählen, was bei Ihnen abgeht. Weil es ja interaktives Fernsehen ist. Uri Geller regt die Fernsehnation zum abendlichen Couchpotato-Sport an "Gehen Sie zu Ihrem Fernseher, fassen Sie den Fernseher an. Spüren Sie die Energie, die dieser Kristall aussendet" (ich spür nur das Magnetfeld vom Bildschirm....). Erstaunlicherweise haben Zuschauer tatsächlich jetzt total unerklärliche Erlebnisse (die geb ich jetzt nicht wieder, Oliver Kalkofe kann das besser, aber vielleicht mach ich gleich noch nen Alienvideo :-)). So zum Beispiel, dass Ketten auf einmal ganz heiss werden (beim Suppe kochen nicht so über die Herdplatte hängen, wäre da meine Empfehlung...).
BLÖDSINN!!!
Gerade eben wurden 2 Leutchen, die behaupten, regelmässig entführt zu werden (von Aliens) und sich auch auf nem Raumschiff kennen gelernt haben (sorry, aber so sehen sie auch aus, in ner normalen Disco würde jeder Türsteher sagen "du kommst hier net rein"), hypnotisiert. Bzw. bei der Frau ging es nicht, weil eine unbekannte Sperrung vorlag. Der Typ liess sich hypnotisieren und erzählte dann frei munter von den 1,46m grossen Aliens mit weissen Kitteln und keine Ahnung was. Habe zugegebenermassen nach 3 Worten abgeschaltet und mich meinem Schreiben hier gewidmet :-).
Hui, jetzt werden wichtige statistische Angaben von der interaktiven 0900-3Euro-pro-Sekunde-Hotline-Befragung erzählt: 93% der Bevölkerung glaubt an Aliens! (Also korrekt widergegeben müsste es heissen: 93% der gehirnamputierten Bevölkerung, die 1. diese Sendung schaut und zweitens noch so dämlich ist, diese völlig überteuerte Hotline anzurufen).
Ui Schade, jetzt ist schon fertig. Nun löst anschliessend der Stargast der vorherigen Sendung, Nina Hagen (sagt das nicht schon alles?!) neue Rätsel über Aliens auf. Oder so ähnlich. Jedenfalls war sie noch mit die einzig rational denkende Person in der Runde. Auf ihrem Niveau halt. Apropos rational denkend: Empfehlenswert finde ich den Film "Religulous", in Bern vorgestern angelaufen. Es geht um Sinn und Unsinn von Religion, auf komödiantische Art und Weise vorgeführt, zum Ende hin vielleicht ein bisschen arg propagandistisch, aber dennoch viel mehr zum Denken auffordernd. Schade, dass 93% der Bevölkerung den Film wohl nicht verstehen werden, aber, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! :-)
Freitag, November 14, 2008
Lebenssituation-Update
Weil ich ja nicht absehen kann, was mich in den nächsten Wochen noch alles erwartet, was berichtenswert wäre, muss ich wohl oder übel anfangen, über nicht so interessante Dinge zu berichten wie z.B. meine aktuelle Lebens- und Arbeitssituation :-).
Also, ich bin seit nunmehr 47Monaten in der Schweiz (Zahlen machen sich immer gut, oder?!) und habe davon 9Monate an der PH Solothurn, Abteilung Forschung und Entwicklung, Schwerpunkt Bildung 4-8jähriger Kinder, Themenbereich Ausserfamiliale und familiale Bildung und Betreuung sowie Themenbereich Heterogene Klassen 4-8 (weiss nicht mehr den genauen Titel, irgendsowas halt) gearbeitet.
Dann kam das Jahr 2006 und mit ihm die Gründung der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Der Arbeitsort Solothurn blieb, alles bekam einen neuen Namen und es startete im März das Nationalfonds-Forschungsprojekt "EduCare - Qualität und Wirksamkeit familialer und ausserfamilialer Bildung und Betreuung von Primarschulkindern" (wem geht es wie mir mit dem Empfinden, dass ein Titel vor allem lang sein muss, um Eindruck zu erzeugen?! Sobald der Titel so lang ist, dass man am Ende schon nicht mehr weiss, was am Anfang stand, muss es sicher was furchtbar wichtiges sein...).
Diverse Aufs- und Abs prägten die Jahre 2006 und 2007 bis es dann zu Veränderungen im Jahr 2008 kam (huch, das ist ja dieses Jahr ;-).
Seit Juni arbeite ich zu 40% an der PH Bern (PH steht für Pädagogische Hochschule, übrigens), im Institut Vorschule und Primarstufe an einem Forschungsauftrag zu einer Markt-und Bedarfsanalyse zur Einrichtung eines Bachelorstudiengangs Frühpädagogik. Das geht noch bis nächstes Jahr im Mai.
Die Stelle an der FHNW ist im August (endlich?!) ausgelaufen, es ging alles recht dramatisch zu und her, was den Abschluss, bzw. allfällige Verlängerungen anging, aber nun hat es sich endgültig mal geklärt: Ich mache noch 2 Lehraufträge (einer läuft aktuell dieses Semester) für das Institut Vorschule und Unterstufe und danach "halten wir fest, ist für Frau B. an diesem Institut kein Platz mehr" (Zitat Institutsleiter). Juhui. Endlich mal ne klare Aussage. Bin ich natürlich selber Schuld, weil ich schmählich so super Angebote, nach 3,5Jahren doch ne befristete 6-Monatsstelle zu schlechteren Konditionen (eine Lohnstufe tiefer), ganz dreist ausgeschlagen habe und damit ja mein Desinteresse an dieser Institution weiter tätig zu sein, besiegelt habe. Ja nu, wirklich nachtrauern werde ich Solothurn wohl nicht lange...
Jetzt hat sich neu ergeben, dass ich ab Januar 2009 offiziell wohl zur Doktorandin werde - und damit dann ab dem Zeitpunkt auch ne Super-Basis fürs Fortschreiben dieses Blogs, weil das dann mein persönliches "Diss-Tagebuch" werden wird :-). Freut Dich, liebe/r Leser/in auf zahlreiche gequälte, genervte, verzweifelte "bitte-bau-mich-auf"-Einträge und ähnliches. Die Stelle wird ebenfalls an der PH Bern sein, im Zentrum Forschung und Entwicklung angesiedelt und in einem Projekt zu Bewegung im Kindergarten. Wer mir Hilfestellung bei der Konkretisierung einer Fragestellung geben kann, sei hiermit herzlich eingeladen, Kontakt mit mir aufzunehmen!
Ich möchte gerne einen Vergleich zwischen Krippen- und Kindergartenwesen in der (Deutsch)-Schweiz vornehmen, weil ich mit dem frühpädagogischen (deutschen) Hintergrund nun ja schon längere Zeit in der anderen Kultur mit den gegenseitigen Vorurteilen und Vorbehalten zu tun habe und gerne genauer untersuchen würde, ob und wenn ja wie sich die beiden Kulturen tatsächlich unterscheiden oder wo es allenfalls doch mehr Gemeinsamkeiten gibt und was das dann in der Konsequenz z.B. für die Ausbildung bedeuten könnte... Und eben: Eine Forschungsfrage fehlt mir noch, was ich habe, sind Kindergarten-Praxiseinrichtungen, bei denen Raumanalysen, Videoaufnahmen und Interviews gemacht werden und die Bereitschaft sehr engagierter Krippen (plus in ihnen tätigen Personen) für alle möglichen Formen von Forschung...Ausserdem ein erfreulich gutes Netzwerk an "Experten" für den Krippen (und ggf. auch KiGa-Bereich...). Wie gesagt: Ich bin dankbar für Ideen/Beratung, etc.!
Ja...und bevor ich nun wieder mit einem endlosen Textbeitrag erschlage, hier noch ein Bild, warum ich schon jetzt so um Hilfe bettel, nicht dass mein Arbeitsplatz sonst eines Tages so aussieht: :-)
Montag, November 10, 2008
Schweizer Song mit meinem Namen! :-)
(und für alle, die den Text beim Hören eh nicht verstehen, hier noch einmal schriftlich...)
Rosalie
Rosalie oh Rosalie was wär diä Wält ohni sie?
Sie sitzt im Kaffi Rex und dänkt a ihri gmeinsami Ziit
mit ihrem Ex doch er isch weg es sind scho 2 Jahr verbi
Sie isch nie richtig drüber wäg cho resigniert vor sich hi
Ä Träne flügt in Espresso über ihre Gsicht lamped d'Haar
En attraktive Typ setzt sich an Tisch spricht sie aa
«Hallo!» Sie luegt apathisch empor und isch wie troffe vom Blitz
Für d’Rosalie isch's d'Liebi uf dä erschti Blick
Rosalie – Die Rose sind für dich Mi Amor
Du gsehsch so truurig us als wär öpper gschtorbe
Wie cha das si? Ä hübschi Frau mit Auge wie du
So ganz allei amne Sunntig Morge
Rosalie oh Rosalie sie fühlt sich im Paradies
Er isch ihre vertraut und alles schtaht still rund um sie
Sie ärä halbe Ewigkeit hätt niemert meh mit ihrä gflirted
Er git ihrä Kompliment bis sie sich schämt und völlig erröted
Er frögt sie nach em Name und sie seit: «Rosalie»
Er seit: «lugg Mi Amor ich han ä Rose für dich»
«Hihihi.. das isch zwar nett aber ich cha’s unmöglich aneh
Mir känned eus grad mal paar Minute ich hoff du verschtahsch es...»
Refrain:
Sie nimmt diä Rose a und seit: «Wiä chan ich dir numme danke?»
Er hebt ä offni Hand entgäge es machi numme 5 Franke
«Das isch mies! Das isch fies! Ich ha gmeint sie seg für mich»
Er staht uf «Uf widerseh» und lauft zum Tisch vis-a-vis
«Hallo hübschi Frau wie isch ihre Name...?»
Melanie - Die Rose sind für dich Mi Amor
Du gsehsch so truurig us als wär öpper gschtorbe
Wie cha das si? Ä hübschi Frau mit Auge wie du
So ganz allei amne Sunntig Morge


