Montag, Mai 04, 2009

Lucky Weekend

Jawoll, ich hatte ein Glückswochenende.
Angefangen hat es mal damit, dass ich am Freitag an einem Gewinnspiel der Berner Zeitung teilgenommen habe. Via Google-Newsreader (das Ding ist doch tatsächlich nützlich...) hatte ich ne Meldung gesehen, dass dort Tickets für "Skydance" verlost werden, 25x2 Karten. Hab ich mal meinen Namen und meine Email-Adresse eingetragen und siehe da: Am Samstagvormittag kam eine Gewinn-Mail, juhui! Im Verlauf des Nachmittags konnt ich mir dann auch noch Begleitung organisieren und so immerhin heute noch in Erfahrung bringen, dass die Tickets sagenhafte 138 Franken pro Stück wert waren! Nicht schlecht, oder?! 
Beim spazieren gehen mit Hundis (Oleg + Teilzeitgast Shila) bin ich beim Überklettern von umgestürzten Bäumen (jaaa, der Weg wäre eigentlich gesperrt, ich weiss...) ein bisschen ins Stolpern geraten und konnt mich grad noch so in den Brennesseln abfangen, ups. Ausser meinen Joggingrhythmus hat es aber nicht viel durcheinander gebracht, so ne Hose kann man ja waschen ;-). Apropos Jogging: Brigitte, natürlich darfst Du die neue Joggingleine auch brauchen, wenn es Dich einmal im Monat zum Laufen zieht, aber die restlichen Male nutze ich das dann, muss ja schliesslich für den Juni trainieren! Gestern war mein Ziel, 15min zu joggen (statt auf Strecke in den 12min...) und das hab ich mehr oder weniger zustande gebracht...nach ca. 6min kamen halt die umgestürzten Bäume, mein Stolpern und anschliessend ging der Weg noch ein bisschen hügelauf...die letzten 45sek (hatte Uhr nochmal neu auf 9 Minuten gestellt) hab ich mal grosszügig ausgelassen...einen neuen Versuch für 15min am Stück (oder sollte ich grad auf 18 steigern?? Hmmm...) starte ich Montag oder Dienstag...Mein Ziel ist es, wirklich 2-3x die Woche abends zu rennen (wenn nicht soviele Schönwetterjogger mit ihren schwarzen Leggins, die Oleg nicht mag, unterwegs sind) und langsam auf ne halbe Stunde zu steigern. Das sollte dann hoffentlich Training genug sein für die 12min...
Zurück zum Glückswochenende. Nach Ticketgewinn und Brennesselsturz kam dann abends ne Email, dass ich 3 Richtige im Lotto hatte, judihui. Einmal den Einsatz zurück erspielt :-). Und heute, an Olegs Geburtstag, gab es ja für ihn den Mobility-Parcours. Nachdem ich den Platz endlich mal gefunden hatte, mussten wir nur etwa ne halbe Stunde anstehen und warten, bevor es dann 10min Spass gab:
15 Posten waren zu bewältigen, die meisten für Oleg ein Klacks:
1. Schrägwand (Höhe Mitte 1,2m): easy
2. Tisch (30sek verweilen): easy
3. Fassbrücke (5sek verweilen): easy
4. Wackelbrett (30sek verweilen): nach Aufstieghilfe durch Brett festhalten: easy
5. Slalom: easy
6. Reifensprung: Da wollte er nicht so recht, aber die Sehnsucht nach dem Ball hat schliesslich doch überzeugt, also auch erfüllt. Damit war schon die Hälfte von 12notwendigen Punkten für ein Gesamt-erfüllt erreicht.
7. Fester Tunnel: Tjaaaaa...den mag Oleg gar nicht. Ich hab ihn vorm Tunnel warten lassen, seinen geliebten Ball rein geworfen, bin ans andere Ende gegangen, habe dort Oleg gerufen und er kommt aussen herum zu mir. Hmpf. Ein paar weitere Versuche später hatte er zwar beide Tunnelenden mal von innen gesehen, wirklich durch ist er also nicht. Hier also Aufgabe nicht erfüllt.
8. Laufsteg: easy (war was?! ;-)
9. Voran Podest (Distanz 8m 10sek verweilen): Der Job besteht darin, den Hund voran zu schicken, auf ein kleines Podest drauf, wo der Hund kurz warten muss. Kennt Oleg nicht wirklich. Mit ein bisschen tricksen und Hilfe unserer Bewerterin haben wir hier aber ein "erfüllt" bekommen, Oleg kennt nämlich "such" und läuft freudig voraus und hat sich auf den Tisch locken lassen und hat dort auch gewartet. Da ich auf Distanz stand, war die Aufgabe erfüllt.
10. Hochsprung (50cm): Vor uns waren 2 Dackel am Start gewesen, die 50cm sahen für mich eher wie 20cm aus. Da ist Oleg normal drüber gelaufen :-)
11. Gegenstand tragen (Strecke 20m): Ball in die Schnauze, fertig. Ein Hund, der 2m-Baumstämme schon mehrere km mitgenommen hat, kann bei so nem Auftrag nur müde lächeln...
12. Schlupfsack: Ähnliches Phänomen wie der feste Tunnel, nur hier mit der Schwierigkeit, dass man ja noch nicht mal bis zum Ende durchgucken kann. Oleg ist schlussendlich zwar sogar einmal durch, aber aus irgendeinem Grund hat es hier nicht gegolten. Egal. Das ist ja was, was man zuhause nachbauen und üben kann...
13. Bändertisch: Oleg ist die Ruhe selbst durch die Flatterbänder gegangen, hätte ich nicht gedacht, in der Junghundschule fand er die gar nicht lustig, aber heute hats ihm nix ausgemacht.
14. Wellblech: Einmal über ein im Gras liegendes Wellblech laufen, wo ich mir gar nicht mal sicher bin, ob Oleg die Herausforderung mitbekommen hat, in der Stadt wechselt der Untergrund ja gerne mal und er ist ja sogar ein Rolltreppentauglicher Hund...
15: Wagen (Strecke 30m): Die Idee wäre, den Hund in einer Art Schubkarre zu fahren. Fand er nicht lustig, dieses Wackelding. Nach einem "nicht erfüllt" gings mit viel Wurst und Käse immerhin ein paar Meter, aber wirklichen Ehrgeiz hinsichtlich dieser Aufgabe hab ich nicht. Dafür ist mir Oleg auch zu schwer :-)

Fazit: 12 Aufgaben erfolgreich gemeistert, 2, an denen man üben kann, eine, wo er mich positiv überrascht hat (Voran Podest). Und das Ganze bei strahlend schönem Sonnenschein. So ein Glück :-) Aber häufiger werd ich so ein Mobility-Zeugs mit ihm nicht machen, ist viel zu öde, zuviel Wartezeit, zu wenig Action. Da sind mir die Plauschparcourse mit noch spazieren gehen schon wesentlich lieber...davon stehen nächstes Wochenende ein paar an, resp. wir werden wohl einen besuchen (wenn die auch alle am gleichen Tag durchgeführt werden).

So, einen Abschluss vom Lucky Weekend gibts nicht wirklich, also keinen krönenden. Ausser, jemand hätte ne Idee?? Merci an Julio Cesar für das Massage-Angebot, hat sich inzwischen erübrigt... für die Oldies: Der Fahrradträger ist innerhalb Deutschlands bestellt, könnt dann selber schauen, ob der an Euren Velomaten auch passt...gehe ja von einer Lieferung vor dem 18.5. aus...

Dann hab ich noch was zum 200m-Schwumm nachzutragen: Ich hab nicht die ganze Strecke gefilmt, glaube, einen Rekordhund hab ich nicht...und zur Werbung: Das ist ein nerviger Sch...dreck! Erst "puff" mit der Emailaddy und der Bestätigung, jetzt mit der Anzeige...glaube, das Ganze fliegt wieder raus, eh ich die Million voll habe. Ja nu. Vielleicht wird aus dem 3er im Lotto ja doch irgendwann noch ein 6er...(mit Zusatz- und Superzahl versteht sich...).

Sonntag, Mai 03, 2009

Oleg wird 3!

Genau, dieses kleine gerupfte etwas ist Oleg, der Geburtstagshund! Zur Feier des Tages frisch geschoren, am Morgen gibts nen Plausch-Mobility-Parcours fürs Vergnügen und anschließend ein Bad...(die Haare wachsen ja wieder). Geschenke sind unterwegs (ein Veloabstandhalter zum nebenher rennen, ein Wanderrucksack und eine Leine, die gut fürs Joggen sein sollte...) und der Käse wartet im Kühlschrank...
Happy Birthday!

Freitag, Mai 01, 2009

money, money, money

Geld regiert die Welt, in der Wirtschaftskrise muss man ausgeben, was man nicht hat oder einnehmen, was niemand ausgibt. Oder so ähnlich zumindest. Und deswegen pass ich mich jetzt auch voll dieser Kommerzwelle an, lasse mich mitschwemmen und werde aufgeregt beobachten, wieviel Rappen/Cent ich pro Tag reicher werde durch DEINE/IHRE Klicks auf die wunderbar von Google zusammengestellten Werbeanzeigen (AdSense nennt sich das und soll angeblich auf den Inhalt passende Werbung anbieten, das liefert mit Sicherheit ein paar amüsante Highlights...).

Also, klickt, was das Zeug hält und macht mich zur reichen Blogtexterin. --Das gilt für alle ausser die liebe Wohnpartnerin: Da Du mit derselben IP-Adresse auf diesen Blog surfst wie ich als Herstellerin, könnte das Probleme geben, weil ich versprochen habe, nicht selber auf die Anzeigen zu klicken. Sorry: Keine Werbehighlights für Dich!

Übrigens: Der Muskelkater war am Dienstag bereits vollständig abgeklungen und ich konnte mich einigermassen selber im Schulterbereich mit dem stinkigen Zeug einschmieren. Die blauen Flecken verblassen auch immer mehr, aber bislang noch nicht der Stolz über das Erreichte. Gestern Abend habe ich entlang der Aare eine erste Joggingrunde zurück gelegt, um im Juni fit zu sein. Dummerweise hat mein Handy-Chronometer mich ein wenig bei der Zeitmessung im Stich gelassen, mutmasslich habe ich knapp 2000m unter 12min gelaufen, weiss aber weder die genaue Zeit, noch ob ich die angestrebten 2300m geschafft hätte. Wer eine handliche Stoppuhr über hat: Per Mail gibts meine Adresse für den Versand...

Dienstag, April 28, 2009

Ja ist denn heut schon Weihnachten?!

Gesehen im Denner am 28.4.09! (man kann nie früh genug anfangen, nen Vorrat aufzubauen...)

Samstag, April 25, 2009

Ergänzungen Atemschutzkurs

Um meiner WPBemfBl eine Freude zu machen, hier noch ein paar Ergänzungen / erste Antworten:

Die unterschiedlichen Jacken sind ganz einfach zu erklären. Im Kanton Bern gibt es keine von der Gebäudeversicherung (GVB) vorgeschriebenen Feuerwehroutfits. Es ist zwar sonst jede Menge vorgeschrieben, aber Kleidung organisiert jede Feuerwehr selbst und somit gibt es ungefähr soviele verschiedene Tenus wie es Gemeinden/Feuerwehren gibt...

Obschon ich die ärztliche Untersuchung frisch überstanden habe und auch den Kurs nun erfolgreich absolviert habe, steht offenbar doch der 12Minuten-Lauf mit Termin Juni an. Das heisst, sobald mein Muskelkater so in ca. 4 Wochen vergangen ist, muss ich wohl oder übel doch ein bisschen trainieren gehen :-(((. Aber dank eigens für den Kurs erstandener Jogginghose in langer und kurzer Version sollte das wohl theoretisch kein Problem sein... (Mein Ziel: Die Aare-Strecke Altenbergbrücke bis Felsenausteg in unter 10min...). 

Nicht erwähnt im vorherigen Eintrag habe ich unseren Klassenlehrer, B.R. von der Nachtwache (Zwischending zwischen Berufs- und freiwilliger Feuerwehr in der Stadt Bern): Deswegen mach ich jetzt mal eine (ganz grosse) Klammer auf, gseh. Es ist situativ zu handeln. Gseh?! (Insider für Kursabsolventen ;-).

Noch eine Ergänzung: Wenn ich mindestens 3 verschiedene persönlich zuordbare entsprechende Kommentare bekomme, veröffentliche ich hier an dieser Stelle einen Teil meiner blauen Flecken in Bildform. (Und nein, liebe WPuSFB: dreimal als gleiche Person unter anderem Namen gilt im Fall nicht!!! Ich behaupte, ich merke das...).

So, jetzt nehme ich aber endlich ein Perskindol-Johanniskraut-Homöopathie-Bad und schmiere anschliessend statt Bodylotion noch Perskindol ein. Wobei die Schwierigkeiten dabei sind 1. wohin genau schmiere ich das Zeug (tut es doch überall weh...) und 2. WIE schmiere ich es ein (kann ich mich doch nur eingeschränkt bewegen, vgl. 1.). Ein bisschen Mitleid bitte. Merci :-)

Atemschutzkurs

I'm still alive :-)

Und wie. Momentan stinke ich nicht nur wie eine Cervelat, wie meine WGjfdhcnbchdkajr B. so schön bemerkt hat sondern spüre zudem mindestens 53 Muskeln mehr in meinem Körper als im Normalzustand...ausserdem habe ich grob geschätzt 27 blaue Flecken (1. seh ich nicht alle, 2. wie zählt man die ineinander überlaufenden??). Alles in allem also ein voller Erfolg. Ich darf mich jetzt Atemschutzgeräteträgerin nennen, wenn das mal nicht ein phänomenal gutes Wort fürs nächste Galgenmännchen ist (also jetzt ja nicht mehr, hab es ja schon verraten...). Und jetzt wartet die geneigte Leser/innenschaft sicher gaaaaanz neugierig auf einen umfassenden Bericht mit vielen, vielen Fotos??? OK, ich will mal nicht so sein....

Den ersten Kurstag habe ich ja bereits berichtet. Am zweiten Tag, gemäss dem Kurskommandant der "Trainingstag" ("Aufwärmen - Trainieren - Spielen" waren die drei Tagesmottos [oder heisst es -motti?! ;-)] war das Highlight für mich die Übung "Kriechgang". Gestartet wurder der Morgen aber erstmal mit Theorie u.a. zum Luftverbrauch (nach 3min ohne Sauerstoff hat man ähnliche Probleme wie nach 3Tagen ohne Wasser oder 30Tage ohne feste Nahrung...), wo ich gelernt habe, dass man bei normaler Belastung so 5-6l Sauerstoff pro Minute atmet, bei hoher Belastung bis zu 90l (oder war es Atemluft allgemein? Da sieht man, wieviel am frühen Morgen so hängen bleibt. Wichtig ist mal der Veränderungsfaktor ;-). Der Verbrauch ist auf jeden Fall total individuell verschieden und nicht vorhersehbar, soviel steht fest. Anschliessend haben wir die Grundlagen des Absuchens angeschaut (von wegen aneinander in Trupps verbinden, eine Sicherungsleine legen (besonders spassig ist es Knoten zu machen mit zu grossen Handschuhen und ohne Sicht - aber das lässt sich ja üben...) usw. Es folgten Kaffeepause, Brandhaus-Einführung (korrektes Türöffnen und Eindringen - dass diese blöden Schläuche auch immer so schwer sein müssen...) und dann eben der Kriechgang.
Dabei handelt es sich um ein von aussen U-förmiges Gebilde aus Beton, Holz und mit Plane abgedeckt. Innen ist es auf drei Ebenen verwinkelt und hält auch so ein-zwei Sackgassen bereit (oder wieviele sind es genau gewesen, C.M.?? ;-). Wir wurden in 3-er Trupps aufgeteilt (aber glücklicherweise nicht aneinander gebunden) und übten zunächst noch das bereit machen unter Zeitdruck. Da glänzte unser Trupp durch "wir üben das dann mal noch"-Mentalität :-). Die ersten drei kamen relativ gut durch, jedenfalls kamen sie am richtigen Ende des Us wieder raus. Der zweite Trupp, komplett bestehend aus Kollegen meiner Kompanie (namentlich C.M., U.R. und M.N.) machte sich ans Werk und geriet leider in eine Sackgasse, bekam Luftprobleme, die Fireflyer (Bewegungsmelder, den man manuell einschalten kann als Alarm oder der eben von alleine reagiert, wenn 20sek keine Bewegung mehr war) und eben Flaschen machten einen Höllenlärm und schlussendlich kamen sie aus dem Eingangsloch wieder raus...macht ja nix, kann passieren. Mit dieser Vorgabe (ein erfolgreiches Team, ein für den ersten Versuch weniger erfolgreiches) durften wir dann starten. Ich ging voran, resp. kroch voran, danach Kompaniekollege C.T. (der ungefähr 2Köpfe grösser ist als ich) und dann noch ein Kollege einer anderen Feuerwehr. Glücklicherweise hatte ich einen recht guten Riecher, was den Weg anging, jedenfalls blieb uns die Sackgassenerfahrung erspart (ich hab aber auch ganz brav immer in alle Richtung, inklusive oben getastet) und dank der enormen Grössenunterschiede war es mir möglich, mich an jedem Ort irgendwie zu drehen und zu wenden, dass ich kriechend Kopf voran und beim runterklettern Füsse voran insgesamt den Weg wohl in einer relativ guten Zeit bewältigen konnte... Das war allerdings auch nur möglich, weil C.T. mir netterweise über das letzte Hindernis, eine schiefe Ebene nach oben (und anschliessend nach unten, aber das ging von allein) geholfen hat, die war nämlich länger als ich gross und alleine hätte ich enorme Mühe gehabt. Aber das nennt sich eben Teamwork (dafür war C.T. sehr angetan von meiner Wegfindung, er wählte später das Bild eines Seeotters oder Wiesels...). Wichtig für mich als Erfahrung im Kriechgang war, dass ich keine Enge-Panik bekommen habe und mich auch mein eigenes viel zu heftiges Ausatmen (weswegen die Maske "gebrummt" hat wie blöde) nicht aus der Ruhe gebracht hat, im Gegenteil, wenn ich auf die (ja viel grösseren und daher weniger wendigen) Kollegen gewartet habe, konnt ich die Atmung teilweise halbwegs beruhigen...Achso, im Kriechgang war es natürlich sichtmässig nicht besonders toll, es wurde fleissig eingenebelt, so dass die Sichtweite ca. 10cm oder so betrug...Auf jeden Fall fand ich es cool (und der andere Trupp hat beim zweiten Mal den Weg dann nach anfänglicher erneuter Verwirrung schliesslich auch gefunden, das muss noch erwähnt werden!!).

Am Nachmittag folgte dann eine Übung "Absuchen mit Druckleitung", wo uns die Sicht mithilfe von Folien auf den Masken eingeschränkt wurde. Tolle Idee und hilfreich, was die Lernergebnisse anging, zumindest für mich (es braucht viel Übung, wirklich überall gesucht zu haben und nicht die Orientierung zu verlieren)...und witzig beim Zuschauen (wo man sich nicht überall stossen kann...). Bei der anschliessenden Übung im weissen (d.h. nicht giftigen) Rauch sah man bedeutend mehr, auch wenn es vor allem das Leuchten der Helme und Jacken der Kollegen war (ausser mir gabs noch eine Frau in der Klasse, aber ich war nur 2x mit ihr in einem Trupp und das heute, am letzten Tag). Aber auch das kann hilfreich sein. Der Trainingstag schloss mit Theorie.

Heute der Start war dann etwas harzig, wie man hier in der Schweiz so schön sagt. Als erstes stand nämlich die Absuchübung im schwarzen (d.h. giftigen) Rauch an und unser Trupp, bestehend aus C.M., M.N. und mir hat sich ein kleines Orientierungs-Seilmanagement-Trauma eingefangen...Bereits nach wenigen Metern war ich in der Mittelposition von diversen Seilen eingewickelt, wir diskutierten, was das Zeug hielt, erreichten aber leider kein wirkliches Ergebnis. Ausser der Erfahrung, wie es eben nicht gehen soll. Und die ist natürlich sehr wichtig, schliesslich sind Fehler dafür da, gemacht zu werden, damit sie nicht wieder vorkommen. Kurz drauf gabs noch ne ähnliche Situation, die einige Fragen aufwarf, aber eben, das sind die Situationen, wo man wirklich etwas lernt (wenn immer alles gut geht und im Ernstfall gibts ein Problem, fehlt einem vielleicht die Kreativität zur Lösung...).
Die zweite Brandhaus-Übung war vor allem eine "mit der Leiter in den 2.Stock klettern"-Übung, auch die habe ich (obwohl vielmehr Sorge als vorm Kriechgang) irgendwie unbeschadet überstanden...
Anschliessend ging es mal unterirdisch ans Suchen, hier war ich erstmalig Truppführerin und unser Trupp war sehr erfolgreich beim Auffinden einer Person (und was das Herausheben über eine Leiter angeht, werde ich wohl nie mehr vergessen, dass das am einfachsten geht, wenn eine Person von unten die verletzte Person auf die Schultern nimmt und man von oben dann rausheben hilft - und dabei natürlich die Brustbindung nicht vergessen, wenn man denn ein Seil dabei hat...). Merci C.M. für die Idee und die positive Rückmeldung zur Ruhe des Einsatzes. Den Abschluss der praktischen Übungen bildete eine erneute Absuche mit abgeklebten Visier. Diesmal haben wir die Orientierung behalten und mir ist sogar eine halbwegs gute Sicherung des Seiles trotz Handschuhe gelungen :-). Der Blumenkübel konnte unbeschadet geborgen werden :-))

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Retablierung, dass heisst aufräumen und putzen...

So und für alle, die sich bis hierher durchgelesen haben (Glückwunsch) gibts zur Belohnung jetzt auch ein paar Bilder (mehr unter brandcorps.ch):
zusammen mit C.M. (links) und M.N. (rechts) -- Ihr müsst sagen, wenn ich Euch schwarze Balken über die Augen photoshopen soll ;-)

fertig zum Absuchen im weissen Rauch

ja, wirklich parat! ;-)

Absuchübung mit abgeklebtem Visier im Keller

So...und wer jetzt sogar soweit runtergescrollt hat, darf 1. gerne einen Kommentar schreiben, 2. mir ein Massageangebot machen oder 3. mir eine Spende anbieten, aus der ich dann eine Massage finanziere :-) Für 2. und 3. darf auch auf Email zurück gegriffen werden (für die Nachfrage der Kontonr. zum Beispiel ;-)

Freitag, April 24, 2009

Masseur/in gesucht...

Gerne am Samstagabend oder Sonntagmorgen.. Schulterpartie und Nacken mindestens 40min... Angebote per Mail...

Donnerstag, April 23, 2009

Wichtiges für Facebook-User...

gefunden via Google-Newsreader :-)


(Achtung: Englisch!)

hurra...

...ich lebe noch :-). Der erste Tag Atemschutzkurs ist überstanden und es war sehr interessant! Viiiiiel Theorie, aber am Nachmittag dann eine erste "Einsatzübung". Statt des erwarteten "wir joggen jetzt mal den Berg hinauf, bis die Flasche leer ist", gab es eine Teamwork-Aufgabe. In Dreier-Trupps jeweils aneinander gebunden galt es mit 10 Holzpaletten insgesamt die 9 Personen der Klasse über einen Parcours zu bewegen. Dabei musste ständig eine "Nabelschnur" (Absperrband) von einer Person in der Hand gehalten werden, 3 gefüllte Kanister (20l?!) und unser Wasserkasten (für die Zwischenverpflegung) transportiert werden und die Paletten teils über ca. 1,50m hohe Hindernisse gehoben werden. Jeder Fehler kostete eine Palette (die uns ja vor den Krokodilen schützen sollten, sprich: Es ist schon vorteilhaft, ausreichend viele zu haben, die waren zum Teil nicht so gross und es fehlten einzelne Latten und so)...beim Kriechen durch ein Spinnennetz wurde uns das dann quasi zum Verhängnis, aber wir "durften" weiter zur nächsten Herausforderung des Parcours, 2 Golfbälle durch einen Schlauch drücken und anschliessend 2 der 9 Personen in einem kleinen Wagen erst hügelauf, dann hügelab schieben. Da spätestens ab hügelauf bei allen der Alarmton fiebte (weil der Luftvorrat sich sehr dem Ende zuneigte), eine wilde, lärmige Sache...erstaunlicherweise hab ich meine Luft gar nicht mal ganz gebraucht sondern lag genauso drin (mit 10bar Rest - von ursprünglich 270 oder so) wie ein paar andere auch :-). 
Allerdings war mein T-Shirt anschliessend KOMPLETT nass. Sowas hatte ich bislang echt selten...da bin ich doch mal gespannt, wie es morgen und erst Recht dann Samstag wird, wenn es ins Brandhaus geht, also die Aussentemperaturen noch ein bisschen höher geschraubt werden (wobei es natürlich schon so ist, dass heute fantastisches Frühsommerwetter war...Sonnenschein pur...)
Fotos folgen, irgendwie bekomm ich da schon was organisiert ;-)

Mittwoch, April 22, 2009